Hier haben wir die häufigsten Fragen und Antworten zu unseren Produkten für Sie zusammengestellt
AquaDrain® EK
Was versteht man unter dem Begriff Einkornmörtel und warum sollte dieser in Verbindung mit Naturwerksteinbelägen eingebaut werden?
„Herkömmlichen Zementestriche“ werden aus verschiedenen Kornfraktionen hergestellt. Da auch sehr feine Körnungen darunter sind, sind diese Estriche im Gefüge sehr dicht und eindringendes Wasser wird relativ lange im Estrich gehalten. Naturwerksteinbeläge saugen Wasser in sich auf, was unter anderem zu Feuchtefleckenbildung führt. Ziel muss also sein, das Wasser schnellst möglich aus der Konstruktion heraus zu leiten. Dies geschieht durch den Einbau von Einkornmörteln, die einen hohen Anteil von Hohlräumen aufweisen und das Wasser somit schneller aus dem Estrich herausleiten.
Einkornmörtel werden aus nur einer Kornfraktion (z.B. Kies mit der Körnung 2-8mm, oder Splitt mit der Körnung 3-5mm) mit dem Zusatz von Trasszement und Wasser hergestellt. Ebenso gibt es „Werktrockenmörtel“ verschiedener Hersteller auf dem Markt.
Warum muss unter Einkornmörteln, oft auch als Drainmörtel bezeichnet, überhaupt eine Flächendrainage eingebaut werden?
Umfangreiche Untersuchungen und Prüfungen an der Materialprüfanstalt Darmstadt hatten als Ergebnis, dass Einkornmörtel, wenn diese in einer Wasserpfütze lagen, Wasser nach oben transportierten und somit zu Feuchteflecken an Naturwerksteinbelägen führten, da diese Beläge saugfähig sind. Somit sind Einkornmörtel als kapillaraktiv anzusehen und Feuchteflecken allein durch den Einbau von Einkornmörteln nicht zu verhindern. Einkornmörtel lassen das Wasser sehr schnell von oben nach unten durch, benötigen aber auf der im Gefälle liegenden Unterkonstruktion bzw. Abdichtungsebene eine zusätzliche Drainage, die den Einkornmörtel kapillarbrechend aufstelzt und somit verhindert, dass der Einkornmörtel Wasser nach oben transportiert.
Neben Feuchteflecken können Ausblühungen in den Fugenbereichen entstehen, da beim kapillaren Transport von Wasser Kalke aus dem Einkornmörtel gelöst werden. Wenn Einkornmörtel ohne Drainage, also direkt auf die Abdichtung aufgebracht werden, benötigt Wasser sehr lange Zeit, um zu Bodenabläufen bzw. Balkon-/Terrassenrändern zu gelangen. Auf diesem Weg nimmt das Wasser Kalke aus dem Einkornmörtel auf. Wenn nun dieses kalkhaltige Wasser zu Stellen gelangt, an denen das Wasser ablüften kann, bleiben Kalke zurück, die dann zu krustenartigen Barrieren an eben diesen Stellen (Bodenabläufen/ Terrassenrändern) führen und ein schnelles ableiten des anfallenden Wassers wiederum behindern und somit zu den oben genannten Schäden führen können.
Was ist das Besondere an AquaDrain® EK?
AquaDrain® EK ist eine kapillarbrechende Flächendrainage, die speziell für die Verlegung von Naturwerksteinbelägen auf Einkornmörtel entwickelt wurde. Mit seinem speziellen Gittergewebe, der kompletten Aufstelzung des Belages und dem hohen Drainvolumen sorgt das System für eine schnellstmögliche, verzögerungsfreie Entwässerung.
Wie hoch muss Einkornmörtel auf AquaDrain® EK Flächendrainagen eingebaut werden?
Zementestriche, die im Aussenbereich als Lastverteilungsschichten eingebaut werden, müssen mind. 50 mm dick sein. Um die gleichen Biegezugfestigkeiten wie diese „herkömmlichen“ Zementestriche (CT-C25 F4) zu erlangen, müssen Einkornmörtel je nach Zusammensetzung (Kornfraktion) um ca. 30% dicker eingebaut werden. Fertigtrockenmischungen verschiedener Hersteller werden in der Regel ab 50 mm auf AquaDrain® EK freigegeben (bitte entsprechende Freigaben der jeweiligen Hersteller einholen)
Können unterschiedlich dicke Naturwerksteinbeläge/ polygonale Plattenbeläge auf AquaDrain® EK verlegt werden?
Ja. Beläge können auf zweierlei Art auf AquaDrain® EK verlegt werden. Gleichmäßig dicke Beläge können auf einen vorab abgezogenen, abgetrockneten Einkornestrich verlegt werden, wobei der geeignete Dünnbettmörtel/Mittelbettmörtel auf die Rückseiten der Plattenbeläge aufgebracht werden sollte. Die zweite Variante ist die Verlegung in den „frischen“ Einkornmörtel unter vorherigem Aufbringen einer geeigneten Mörtelhaftbrücke (bitte entsprechende Freigaben der jeweiligen Hersteller einholen) auf der Rückseite der Beläge.
Wie hoch ist die Druckbelastbarkeit eines mit AquaDrain® EK hergestellten Belages?
Die Dauerdruckbelastung bei AquaDrain® EK beträgt 2000 kg/m²
Können Drainroste im Schwellenbereich von Türaustritten oder Fassadenflächen an die Flächendrainage angeschlossen werden, um regelgerechte Türanschlüsse herzustellen?
Selbstverständlich können Drainageroste über die AquaDrain® EK Flächendrainage entwässert werden. Somit sind regelgerechte Türanschlüsse nach DIN 18195, Teil 5 sowie nach den „Flachdachrichtlinien“ möglich (nach welcher die Schwellenhöhe, das Hochführen der Abdichtung in diesem Bereich, von 15 cm über Oberkante Belag auf 5 cm über Oberkante Belag reduziert werden kann). Ebenso sind barrierefreie Türanschlüsse mit AquaDrain® BF Drainrosten möglich (als Sonderkonstruktion).
AquaDrain®FE+
Was versteht man unter „kapillarbrechender“ Drainschicht?
Hierbei wird Estrich und Belag vollflächig aufgestelzt und somit ein punktueller Kontakt von dem auf der Abdichtung vorhandenen Wasser und dem Estrich vermieden – ein „kapillarer Transport“ kommt nicht zustande.
Müssen Drainagen unter Fliesenbelägen im Aussenbereich eingebaut werden?
Nach den anerkannten Regeln der Technik muss eine Lastverteilungsschicht (Estrich auf Trennlage) eine kapillarbrechende Drainage erhalten, sofern diese nicht auf der Oberfläche abgedichtet ist.
Unter welchen Bedingungen müssen welche Dicken eingebaut werden – wann ist also die 8mm hohe, wann die 16mm hohe Drainage einzubauen?
AquaDrain® FE+ in einer Dicke von 8mm bei ebenflächigen, im Gefälle liegenden Untergründen mit Dichtschlämmen od. einlagigen Bahnen-abdichtungen mit Wasserlinsen von max. 4mm Höhe AquaDrain® FE+ in einer Dicke von 16mm bei mehrlagigen Abdichtungen und Wasserlinsen bis max. 12mm.
Wie hoch ist die Druckbelastbarkeit der Flächendrainagen?
Dauerdruckbelastung bei AquaDrain® FE+ 2000kg/m².
Kann man die AquaDrain® FE+ Flächendrainage bei hochbelasteten Flächen wie Parkdecks etc. einsetzen?
Nein. Für hoch beanspruchte und befahrbare Bereiche gibt es die speziell dafür entwickelte AquaDrainHB, die hochbelastbare Flächendrainage.
Warum löst sich das auf der Drainage befindliche Vlies unter dem Estrich mit der Zeit auf?
Durch Feuchtigkeit, die über den Belag in die Konstruktion eindringt und den Estrich von oben bis zur Drainage „durchwandert“, werden wasserlösliche Kalke mittransportiert. Diese können das Vlies der Drainage zusetzen und dadurch die Drainage unwirksam machen. Um dies zu verhindern, ist AquaDrain® FE+ mit einem intelligenten Spezialvlies ausgestattet, welches beim Einbringen des Estrichs als Trägerschicht dient. Nach Aushärtung des Estrichs löst sich das Vlies allmählich auf.
Welche Aufbauhöhe wird benötigt, um einen regelgerechten Belagsaufbau mit Fliesen zu realisieren?
Mit der 8mm hohen AquaDrain® FE+ ca. 7cm Mit der 16mm hohen AquaDrain® FE+ ca. 8cm
AquaDrain® T+
Muss ich die Fugen bei der direkten Verlegung verfüllen?
Ja. Ein Verfüllen gibt dem Belag Stabilität.
Welche Gründe sprechen für den Einsatz einer Flächendrainage unter lose verlegten Belägen wie Betonwerksteinplatten, Naturwerksteinplatten, Pflasterklinkern etc. im Vergleich zu deren Verlegung auf Stelzlagern/Mörtelsäckchen oder Kiesbett?
Bei Stelzlagerverlegung: Durch die offenen Fugen gelangen Laub, Blüten, Lebensmittelreste, Staub , Erde etc. unter die Plattenbeläge und lagern sich auf der Abdichtung ab. Es bildet sich faulender Schlamm, der zu starken Geruchsbelästigungen führen kann und ein idealer Nährboden für Ungeziefer ist. Bei Kiesbettverlegung: Versottete Kies- bzw. Splittschüttungen behindern die notwendige Drainagefunktion. Dadurch staut sich Wasser, welches sich bei Frost ausdehnt und zu Unebenheiten in der Belagsoberfläche führt. Letztendlich kann die Volumenausdehnung auch zu Beschädigungen der Abdichtung führen.
Welche Abmessung und Dicken müssen Plattenbeläge bei der losen Verlegung auf AquaDrain® T+ haben? Gibt es eine Möglichkeit, dünnere Fliesen zu verwenden?
Für Betonwerksteinplatten, die direkt auf AquaDrain® T+ verlegt werden sollen, gilt das Mindestformat 40/40cm und eine Dicke von 4cm. Bei Pflasterklinker min. 12/24cm und eine Dicke von 5cm. Bei Verlegung auf AquaDrain® T+ mit einer Ausgleichsschicht sollten Betonwerksteinplatten, Naturwerksteinplatten etc. min. 40/40cm betragen mit einer Höhe von 3,5cm. Keramikelemente mind. 50/50cm sollten 2,5cm dick sein. Bei Verlegung nach dem TerraMaxx® Verlegeverfahren können wesentlich dünnere Beläge eingesetzt werden, die für die Verlegung auf Stelzlagern geeignet sein müssen ( z.B. Feinsteinzeugplatten von 15mm Dicke)
Wie hoch ist die Mindestaufbauhöhe eines Belages bei direkter Verlegung auf AquaDrain® T+?
Ca. 4,8 cm Nach dem TerraMaxx Verfahren ab 2,6 cm
Wann kann ich direkt, wann muss ich mit Ausgleichsschicht auf AquaDrain® T+ verlegen?
Bei ebenflächigen, im Gefälle liegenden Untergründen können Plattenbeläge direkt auf AquaDrainT+ verlegt werden. Auf Terrassen mit Normabdichtungen z.B. Bitumenbahnenabdichtungen etc. ist der Untergrund häufig uneben. Hier wird auf AquaDrainT+ eine dünne Ausgleichsschicht aufgebracht und darauf der Plattenbelag verlegt.
Wie hoch ist die Druckbelastbarkeit der Flächendrainagen?
Dauerdruckbelastung bei AquaDrain® T+ 2000kg/m².
AquaDrain® Flex
Kann man die Drainroste auch bei unebenen Untergründen einbauen, ohne dass diese „kippeln“?
Ja. AquaDrain Drainroste werden durch stufenlos von oben höhenverstellbare, gummikaschierte Drehfüße einfach und präzise auf Belagsniveau ausgerichtet.
Kann man die Roste in verschiedenen Höhen bekommen?
Die Roste sind stufenlos höhenverstellbar. Dadurch sind sie bei unterschiedlichen Belagsaufbauten einzusetzen. Die Grundausstattung verfügt über eine Höhenverstellbarkeit von ca. 60–95mm. Für höhere Belagsaufbauten werden XL- Drehfüße angeboten. Diese erlauben den Einbau von bis zu ca. 170mm Belagshöhe.
Warum braucht man ein Schmutzgitter unter der Gitterrostauflage?
Ein Schmutzgitter ist unbedingt erforderlich, da Schmutz in Form von Laub, Essensresten, Zigarettenkippen und vieles mehr ansonsten auf die Entwässerungsebene gelangt und dazu führt, dass zum einen das Wasser nicht optimal der Drainage zugeführt werden kann und zum anderen, dass sich die Drainagekanäle zusetzen können.
Worin liegt der Unterschied zwischen den AquaDrain® DR und den AquaDrain® Flex Drainrosten?
AquaDrain® DR sind stufenlos höhenverstellbare Standard- Drainroste mit feuerverzinktem Stahlrahmen in unterschiedlichen Abmessungen. AquaDrainFlex sind stufenlos höhenverstellbare Drainroste, feuerverzinkt oder in Edelstahl, die auf der Baustelle variabel abgelängt werden können. Es werden keine Sondermaße mehr erforderlich.
Worin besteht der Unterschied der AquaDrain® DR/Flex- Drainroste zu den AquaDrain® BF- Drainrosten?
Zu der Funktion der stufenlosen Höhenverstellbarkeit kommt beim AquaDrain® BF Drainrost noch die der variablen Einstellung für schräge Rampen hinzu. Besonders geeignet für barrierefreie Türschwellen auf Balkonen und Terrassen. Rollstuhlbefahrbar.
IndorTec® 2E
Wann können junge Zementestriche mit Fliesen auf IndorTec® 2E verlegt werden?
Nach Begehbarkeit des Zementestriches.
Kann man auf IndorTec® 2E eine Elektrofußbodenheizung verlegen?
Ja. Diese wird ins Kleberbett zwischen IndorTec® 2E und Belag eingebettet.
Bei welcher Restfeuchte kann ich mit IndorTec® 2E auf Anydritestriche gehen?
Bei max 1% CM Restfeuchte.
Bei welchen Untergründen wird der Einsatz einer Entkopplungs-/ Belagsträgermatte im Innenbereich empfohlen?
Grundsätzlich müssen Untergründe eben, druckfest und durchbiegungsfrei sein. Bei Verlegung keramischer Beläge auf Holzbodenkonstruktionen, auf gerissenen Heizestrichen, auf jungen, noch schwindenden Zement-/Anhydritestrichen, auf alten Hart- PVC-/Linoleumbelägen, auf verunreinigten Untergründen, auf Mischuntergründen, auf Trockenestrichkonstruktionen, auf Gussasphaltestrichen.
Welche Anforderungen werden für den Einsatz von IndorTec® 2E im Innenbereich an den Untergrund gestellt?
Zementestriche lassen sich nach Begehbarkeit belegen, Anhydritestriche bei einer Restfeuchte von max. 1 CM%. Holzuntergründe müssen fest liegen und dürfen weder schwingen noch sich durchbiegen Bei Nassräumen auf Abdichtungen im Verbund ( vorzugsweise Dichtschlämme) oder auf Kaltselbstklebebahnen (KSK) nach DIN 18195-5 mit Trennlage aus PE-Folie, min. 0,2mm dick.
Gibt es Mindestformate der einzusetzenden Fliesen?
Steinzeugfliesen und harte Naturwerksteinplatten z.B. Granit, im Mindestformat 200/200/10mm; Spaltplatten 125/240/10mm; Feinsteinzeug ab 200/200/8mm.
Kann man auf einen vorhandenen Heizestrich einen Fliesenbelag auf IndorTec® 2E verlegen?
Ja. Es ist mit einer Verlängerung der Aufheizzeit durch die Luftkammern in IndorTec® 2E zu rechnen. Nur bedingt einsetzbar bei Niedrigenergieheizungen, Rücksprache mit Gutjahr- Anwendungstechnik.
Kann man Unebenheiten des Untergrundes auf IndorTec® 2E ausgleichen?
Nein. Unebenheiten müssen vor Verlegung von IndorTec® 2E egalisiert werden. Auf keinen Fall dürfen Ausgleichsschichten auf IndorTec® 2E ausgeführt werden.
Wie hoch ist die Belagskonstruktion mit IndorTec® 2E belastbar?
Dauerdruckbelastung 5000kg/m²
Welche Fliesenkleber sollten verwendet werden?
Es sollten schwindungsarme, schnell abbindende Dünnbettmörtel verwendet werden.
Watec® 3E
Kann ich Watec® 3E auf Bitumenschweissbahnen einsetzen?
Nein, Watec® 3E kann nur auf alternativen Abdichtungen eingesetzt werden.
Wird Watec® 3E mit der Unterkonstruktion verklebt?
Nein, Watec® 3E wird schwimmend, dh. ohne Kontakt zum Untergrund auf der alternativen Abdichtung verlegt.
Wie muss der Untergrund beschaffen sein, damit Fliesenbeläge auf der Dünnschichtdrainage Watec® 3E verlegt werden können?
Der Untergrund muss fest, tragfähig und ebenflächig sein, sowie mind. 1,5 bis max. 2,5% Gefälle aufweisen. Unebenheiten sind vor dem Verlegen von Watec® 3E auszugleichen. Watec® 3E wird vorzugsweise auf alternativen Abdichtungen (Dichtschlämmen) verlegt.
Welche Funktionen erfüllt Watec® 3E?
Watec® 3E entwässert, entlüftet und entkoppelt keramische Beläge vom Untergrund.
Wie hoch ist die Belagskonstruktion mit Watec® 3E belastbar?
Dauerdruckbelastung 5000kg/m²
Wie hoch ist die Mindestaufbauhöhe ab Oberkante Gefälleestrich bzw. altern. Abdichtung?
Ca. 18mm
Gibt es Mindestformate der einzusetzenden Fliesen?
Steinzeugfliesen und harte Naturwerksteinplatten z.B. Granit, im Mindestformat 200/200/10mm; bei weicheren Naturwerksteinplatten wie z.B. Kalkgestein wie Travertin und Jura sind höhere Materialstärken (ab 123mm) erforderlich. Als Naturwerksteinplatten sind nur solche geeignet, die für den Aussenbereich geeignet und formbeständig sind. Gesteinsarten, die bei Kontakt mit Wasser/bzw. Klebemörtel (auch einseitig) zum Schüsseln oder wölben durch quellen neigen, sind ungeeignet. Spaltplatten 125/240/10mm; Feinsteinzeug ab 200/200/8mm
Welche Fliesenkleber sollten verwendet werden?
Im Außenbereich ist mit schnell abbindenden sog. Flex- Klebemörteln oder nicht zu wässrig eingestellten Fließbett-Mörteln zu arbeiten. Verfugung mit flexibilisiertem Fugenmörtel.
Kann man einen auf Watec® 3E verlegten Fliesenbelag mit PKW befahren?
Nein. Watec® 3E ist grundsätzlich nicht für befahrbare Bereiche geeignet.
Müssen beim Belagsaufbau mit Watec® 3E die Randprofile eingebaut werden?
Ja. Da Watec® 3E eine schwimmende Konstruktion darstellt, müssen die offenen Belagsränder mit dem Watec® 3E Drainabschlussprofil eingefasst werden.
Wann kann ein Estrich frühest möglich mit der Watec® 3E Matte belegen?
Wenn die alternative Abdichtung, die vorher aufgebracht wird, abgetrocknet ist (in der Regel am nächsten Tag). Wenn nicht abgedichtet wird, nach Begehbarkeit.
Watec® 4E
Welchen Unterschied gibt es zwischen Watec® 3E und Watec® 4E?
Zu den drei Nutzen, die Watec® 3E bietet, nämlich entwässern, entlüften und entkoppeln, kommt bei Watec® 4E ein weiterer noch hinzu. Durch den Einbau des Watec® 4E Drainrostes können regelgerechte Türanschlüsse nach DIN 18195-5 sowie der „Flachdachrichtlinien“ realisiert werden. Watec® 4E ist in einer Höhe von 10mm, Watec3E in einer Höhe von 5mm erhältlich.
Wie muss der Untergrund beschaffen sein, damit Fliesenbeläge auf dem armierten Dünnschicht-Drainsystem Watec® 4E verlegt werden können?
Der Untergrund muss fest, tragfähig und ebenflächig sein, sowie mind. 1,5 bis max. 2,5% Gefälle aufweisen. Unebenheiten sind vor dem Verlegen von Watec® 4E auszugleichen. Watec® 4E darf nur auf alternativen Abdichtungen (Dichtschlämmen) verlegt werden.
Gibt es Mindestformate der einzusetzenden Fliesen?
Steinzeugfliesen und harte Naturwerksteinplatten z.B. Granit, im Mindestformat 200/200/10mm; bei weicheren Naturwerksteinplatten wie z.B. Kalkgestein wie Travertin und Jura sind höhere Materialstärken (ab 123mm) erforderlich. Als Naturwerksteinplatten sind nur solche geeignet, die für den Aussenbereich geeignet und formbeständig sind. Gesteinsarten, die bei Kontakt mit Wasser/bzw. Klebemörtel (auch einseitig) zum Schüsseln oder wölben durch quellen neigen, sind ungeeignet. Spaltplatten 125/240/10mm; Feinsteinzeug ab 200/200/8mm.
Müssen die Randprofile in Verbindung mit Watec® 4E eingebaut werden?
Ja. Da Watec® 4E eine schwimmende Konstruktion darstellt, müssen die offenen Belagsränder mit dem Watec® 4E Drainabschlussprofil eingefasst werden.
Wie hoch ist die Mindestaufbauhöhe ab Oberkante Gefälleestrich bzw. alternativer Abdichtung?
23mm.
Wie hoch ist die Belagskonstruktion mit Watec® 4E belastbar?
Dauerdruckbelastung 5000kg/m²
Wann kann ein Estrich frühest möglich mit der Watec® 4E Matte belegen?
Wenn die alternative Abdichtung, die vorher aufgebracht wird, abgetrocknet ist (in der Regel am nächsten Tag). Wenn nicht abgedichtet wird, nach Begehbarkeit.
Welche Fliesenkleber sollten verwendet werden?
Im Außenbereich ist mit schnell abbindenden sog. Flex-Klebemörteln oder nicht zu wässrig eingestellten Fließbett-Mörteln zu arbeiten. Verfugung mit flexibilisiertem Fugenmörtel.
ProRin® BR/AL
Welcher Abstand muss zum Einhängen der Balkonrinne ProRin® BR zwischen Balkon- stirnseite und evtl. davor aufgehenden Geländerstützen mindestens vorhanden sein?
75mm
Kann man nachträglich eine Balkonrinne anbringen, z.B. bei vorhandenen Schenkelfliesen?
Ja. Mit Hilfe des WatecFin® NP Nachrüstprofils.
Können Rundbalkone mit dem Profil- und Rinnensystem ausgeführt werden?
Ja. Genauere Informationen erhalten Sie von unseren Innendienst- und/oder Außendienst- Mitarbeitern.
Die Profil- und Balkonrinnen-Ecken sind in der Regel als 90° oder 135° Ecken erhältlich. Kann man ebenso Ecken mit anderen Winkeln bekommen?
Ja. Grundsätzlich können alle Winkel als Sonderecken geliefert werden. Informationen dazu erhalten Sie durch unsere Innendienst- und/oder Außendienst-Mitarbeiter.
Die Balkonrinnen werden in die Randprofile eingehängt. Wie gelangt das Wasser wieder in das sich an der Hauswand befindende Regenfallrohr?
Ein Gefälle der Rinne zum Haus zurück wird durch den Einbau der WatecFin RT Rinnenblende erreicht. Diese wird in das Randprofil eingehängt und mit Arretierwinkeln gesichert. In der Blende befinden sich Langlochschlitze für die Aufnahme gewindeschneidender Edelstahlblechschrauben. Hier wird die Rinne mit Rinnenhalter und Arretierclipsen befestigt.



