Der Frühling zeigt‘s: Das machen Eis und Schnee mit Terrassen
Schnee, Glatteis, Kälte: Der Winter war in vielen Regionen Deutschlands ungewöhnlich lang. Doch jetzt ist der Frühling da – und auf vielen Terrassen zeigt sich ein vertrautes Bild: Ausblühungen, abgeplatzte Kanten, Risse im Belag, teilweise sogar lose oder hohl liegende Platten. Das Wetter hat hier deutliche Spuren hinterlassen. Was im Herbst noch solide wirkte, entpuppt sich jetzt nicht selten als Sanierungsfall. Aber solche Schäden entstehen nicht plötzlich. Sie sind fast immer die Folge von Wasser, das im Aufbau nicht schnell genug abgeführt wurde. Deshalb sollte die Entwässerung von Anfang an mitgeplant werden. Genau darauf ist Gutjahr seit mehr als 30 Jahren spezialisiert.
Dass dieses Prinzip auch unter extremen Bedingungen funktioniert, zeigt ein Blick nach Kaprun in Österreich. Die Terrassen der beliebten Almhütte Häuslalm am Kitzsteinhorn liegen in hochalpiner Lage und sind extremen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Hier treffen lange Frostperioden auf intensive Sonneneinstrahlung und hohe Feuchtebelastung durch große Mengen Regenwasser, das über die Fugen in die Konstruktion gelangt – eine echte Bewährungsprobe für jeden Terrassenaufbau. Dennoch präsentieren sich die Beläge dort dauerhaft stabil und optisch hochwertig.
Wasser ist der Gegner
Woran das liegt? Am Aufbau darunter: Bei der Sanierung der Terrassenflächen kam die kapillarbrechende Flächendrainage AquaDrain EK zum Einsatz, die Gutjahr für Naturwerkstein und andere sensible Außenbeläge entwickelt hat. Denn der eigentliche „Gegner“ von Terrassenbelägen ist nicht die Kälte allein, sondern Regen- und Schmelzwasser, das über Fugen und Randbereiche in den Belagsaufbau eindringt. Bleibt das unter dem Belag stehen, gefriert es bei Minusgraden, dehnt sich aus und erzeugt Druck. Die Folgen sind Abplatzungen, Hohllagen, Risse oder Ablösungen. „Frostschäden entstehen fast immer dort, wo Wasser nicht schnell genug aus dem System herauskommt. Wenn Feuchtigkeit unter dem Belag stehen bleibt, arbeitet der Frost gegen die Konstruktion – besonders nach langen Wintern“, erklärt Pier Petzinger, Leiter der Anwendungstechnik beim Entwässerungsspezialisten Gutjahr.
Das System wird deshalb unter dem Belag verlegt, der dadurch zu 100 Prozent aufgestelzt wird. So entsteht ein definierter Hohlraum, durch den Wasser schnell abfließen kann. Dank seiner kapillarbrechenden Struktur verhindert AquaDrain EK zudem, dass Feuchtigkeit wieder nach oben in die Belagskonstruktion gelangt. Der Belag kann schneller abtrocknen, Ausblühungen und Frostschäden werden wirksam vermieden. „Es ist ein entscheidender Faktor, dass die Feuchtigkeit nicht im Belag stehen bleibt“, so Petzinger weiter. „AquaDrain EK sorgt für eine schnelle Entwässerung und schützt damit nicht nur die Optik, sondern auch die Substanz des Belags dauerhaft. Das ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass durchdachte Entwässerungssysteme den Unterschied machen.“
Immer das passende System
Gutjahr entwickelt seit über 35 Jahren Komplettsysteme für dauerhaft sichere Balkone und Terrassen. Dabei wird der gesamte Aufbau betrachtet – von der Abdichtung über die Drainage bis zum Belag. Je nach Untergrund, Aufbauhöhe, Nutzung und Belagsmaterial kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz. „Jede Terrasse stellt andere Anforderungen an den Aufbau. Entscheidend ist, dass Entwässerung, Belag und Nutzung zusammenpassen“, sagt Petzinger. „Was alle Gutjahr-Systeme gemeinsam haben: Sie sorgen dafür, dass Wasser unter dem Belag keine Chance bekommt.“ Hinzu kommt ein umfassender Service durch die Anwendungstechniker und Fachberater. „Mit Gutjahr bekommt man nicht nur ein System, sondern ein echtes ‚Rundum-sorglos-Paket‘.“